Huber-Leitungsbau GmbH
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Horizontalbohren gesteuert
Imlochbohren
Rohr- und Kabelpflügen
Grabenfräsen

Adresse

 
   huber-leitungsbau@tic.ch
 
   copyright © 1999
   Huber-Leitungsbau GmbH
Horizontalbohren, gesteuert
Gesteuerte Grossbohranlage PD 50/33
Lenkbare Flüssig-Bohranlage für Rohrdurchmesser bis 1500 mm und Bohrlängen bis über 1000 m, speziell geeignet für Felsbohreinsätze.
- Rückzugkraft: 640 kN (64 Tonnen)
- Drehmoment: 33 kNm
- Motorenleistung: 171 kW, superschallgedämpft
Unterquerung eines Flusses
Einsatz Jet-Bohrgerät im Stadtgebiet von Le Locle 23 Tonnen Horizontalbohranlage
D 50 x 100a
Lenkbare Flüssig-Bohranlage für Rohrdurchmesser bis 700 mm und
Bohrlängen bis 700 m, auch für Felsbohrungen geeignet!
 -   Einsatzgewicht:   15 To
 -   Motorenleistung:  140  Kw
 -   Fahrwerk:            Eisenraupen mit
                               3-Steg-Platten
Sind Sie an einer Vorführung interessiert?
Bitte melden Sie sich bei:   huber-leitungsbau@tic.ch
Problemlösungen
Unterqueren von Hindernissen wie Gärten, Gewässer, Plätzen, Strassen, Bahnlinien usw. Für Distanzen bis 200 m und einem Bohrdurchmesser bis 400 mm. Für Kabelschutzrohr-Anlagen, Gas-, Wasser-, Abwasserleitungen. Einsatz von Spezialmaschinen für Rohr-Relining und Rohr-Berstling.
Biotta AG, Tägerwilen
Einsatz Jet-Bohrgerät im Stadtgebiet von Le Locle
Einsatz Jet-Bohrgerät im Stadtgebiet von Le Locle
Maschineneinsatz
Elektronisch gesteuerte Lenksysteme zur Umgehung von Hindernissen im Erdbereich mit Jet-Bohranlagen im Zugleistungsbereich von 7 und 12 Tonnen. Kompakte, wendige Maschinen. Mini-Twinny und P80 für den Einsatz aus Gebäuden.

 

Vorteile dieser Arbeitsweise
Grabenloser Leitungsbau. Ohne Geländeschäden, sehr hohe Zielgenauigkeit, Arbeiten auch in unwegsamem Gelände. Kurze Installationszeiten und schnelle Arbeitserledigung tragen zu kostengünstigen Lösungen bei.
Unterquerung eines Flusses
Unterquerung eines Flusses
Arbeiten in offenem Gelände
Arbeiten in offenem Gelände
Ein Fall aus der Praxis
Die Gemeinde Meggen (LU) hatte im Zusammenhang mit der Erschliessung einer Bauparzelle den Gasleitungsanschluss sicherzustellen und das Netz um 70 Meter zu erweitern. Das mit der Überbauung beauftragte Architekturbüro suchte nach der geeignetsten Lösung und koordinierte die Erschliessungsarbeiten. Mit der Technik der gesteuerten, flüssigkeitsunterstützten Horizontalbohrung wurde eine Lösungsvariante eingesetzt, die alle Voraussetzungen erfüllte.
Trotz dieser schwierigen, standortbezogenen Gegebenheiten – terrassiertes Gelände, Sandsteinschichtungen, Querung einer Quartierstrasse sowie eines Gärtnereiareals – resultierten mit dem Verfahren Vorteile:
der Zubringerverkehr blieb unbehindert
die Pflanzenkulturen der Gärtnerei blieben verschont
die bestehenden Werkleitungen wurden direkt "umbohrt" und brauchten nicht offen gelegt zu werden
die kurze, zweitägige Bauzeit wirkte sich vorteilhaft auf Kosten und Baulärmimmissionen aus
die Zielgenauigkeit konnte zentimetergenau eingehalten werden
Murtensee-Bohrung
Die Firma Huber Leitungsbau GmbH aus Buttisholz LU erhält von der Tauchfirma „Perrottet“ aus Sugiez FR den Auftrag ein PE-Rohr mit 250 mm Durchmesser auf eine Länge von 330 m in den Murtenseegrund zu verlegen. Das Rohr wird als neue Versorgungsleitung für Trinkwasser des Städtchens Murten genutzt. Aus Kosten- und Umweltschutzgründen kam nur eine gesteuerte Horizontalbohrung in Frage.

Als Startpunkt diente der Rasenplatz im Hafengelände 
von Murten. Anfangs Juli 2001 wurde die Vermeer D 50 installiert.
Die Nachkontrolle der Werkleitungen im Bereiche der Quai-Strasse erlaubten uns, die Linienführung der geplanten Bohrung einzuhalten. Mit einem Gummi-Boot und dem „DigiTrak“ Ortungssystem wurde die Position des Bohrkopfes laufend überwacht und mittels Fernübertragung dem Maschinisten auf der D 50 mitgeteilt. Der Untergrund stellte sich als bedeutend härter als angenommen heraus. Der Einsatz des „TriHawk“ Fels-Bohrkopfes ermöglichte eine schnelle, zielgenaue Pilotbohrung. Am Ende der Bohrung (beim Austritt des Bohrkopfes ins Wasser) ergab sich eine Bohrtiefe von 10 m unter dem Wasserspiegel. Das Gestänge wurde dann weiter vorgepresst, bis mit einem Radius von ca. 59 m der Bohrkopf aus dem Wasser gehoben werde konnte.

Bohranlage D 50 installiert in der    
Hafenanlage von Murten                 

Aufweiten des Pilotbohrloches mit Einzug des Bohrgestänges ab Arbeitsschiff
Eine erste Aufweitung des Pilotbohrlochs auf 350 mm wurde aus Bodengründen nötig. Der Bohrkopf und das Gestänge wurden auf einem Arbeitsschiff der Firma „Perrottet“ montiert und zusammengeschraubt.

In einem 2. Arbeitsgang wurde das 330 m lange Bohrloch auf 450 mm aufgeweitet und das Mediumrohr, ein HDPE-Rohr, 250 mm S 5 mit einer verschleissfesten Ummantelung in weniger als 4 Stunden eingezogen.
 
Die ganze Bohranlage konnte termingerecht Mitte Juli abgeräumt werden!
HDPE-Rohr Durchm. 250 mm erfolgreich eingezogen
 
Rhein-Unterquerung für die Novartis AG in Basel
Trotz internationaler Wettbewerbsbeteiligung erhält die Huber Leitungsbau GmbH einen Bohr-Grossauftrag vom Pharmakonzern Novartis. Der Rhein muss auf eine Länge von 400 m in einer Tiefe bis 20 m unter dem Wasserspiegel unterquert werden. Durch diese unterirdische Leitung werden die Novartis-Anlagen von St. Johann und Klybeck, welche durch den Rhein getrennt sind, miteinander durch LWL (Lichtwellenleiter) verbunden. Zum Einsatz kommt die neue Grossbohranlage „PD 50/33“, mit einer Rückzugskraft von 64 Tonnen und einem Drehmoment von 33 kNm. Die Pilotbohrung wurde mit einem Mud-Motor ausgeführt. Dieser flüssigkeitsbetriebene Bohrkopf eignet sich in verschiedensten Geologien, wie sie bei dieser Bohrung angetroffen wurden. (Kiesschichten, Nagelfluh, Sandsteinfels, Tonfels, usw.)
Mud-Motor Ø 180 mm

Holeopener Ø 508 mm
Das von der Firma Inrock aus England zur Verfügung gestellte Vermessungssystem ermöglichte trotz sehr schwieriger Verhältnisse (Störfaktoren) eine gute Zielgenauigkeit. Über eine Kabelsonde konnte der Bohrverlauf über den Computer verfolgt und aufgezeichnet werden. In drei Stufen wurde die Pilotbohrung mit Holeopener (Felsräumer) auf einen Durchmesser von 508 mm aufgebohrt.
 
Unterstützt durch einen Bohrspül-Spezialisten von der Firma Phrikolat konnte das Bohrloch in den unterschiedlichen Bodengeologien wirkungsvoll abgedichtet werden, eine Voraussetzung, um das Bohrgut über die Bohrflüssigkeit aus dem Bohrloch zu fördern.
PD 50/33 nach beendeter Vorräumung
 

Recyclinganlage mit Hockdruckpumpe bis 1000 L/min
Das ausgespülte Bohrgut wurde durch eine in dieser Grösse erstmals in der Schweiz in betrieb genommenen Recyclinganlage wieder aufbereitet. Dadurch konnte der Entsorgungsaufwand von Bentonitbohrflüssigkeit massiv gesenkt werden.
 
Nach der dritten Bohrloch-Aufweitung konnte das Polyethylenrohr dank sehr guter Vorarbeit innerhalb weniger Stunden und unter sehr geringer Zugkraft auf eine Länge von 400 m eingezogen werden.
PE-Rohr Ø 315 mm beim Einzung
 

Mit Freude wird auf die erfolgreiche Bohrung angestossen
Nach dem Einzug der 10 Kabelschutzrohre in das PE-Rohr 315 mm, konnte die Leitung dem sehr zufriedenen Kunden, der Novartis Pharma AG, übergeben werden.
 
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